Mehr Schulen braucht das Land

Seit 1992 hat der KC Zürich-Limmat schon vier Schulhäuser gebaut in der Provinz Qinghai in Tibet. Dank der Grundbildung, welche die tibetischen Kinder an diesen Schulen erwerben, bieten sich ihnen ganz neue Perspektiven.

Neue Bilder unserer Schulhausprojekte

Während einer seiner ersten Asienreisen besuchte Ernst Hohl, Kiwaner vom Club Zürich-Limmat, das tibetische Hinterland und lernte dieses Land und seine Leute kennen. Es sollte ihn nicht mehr loslassen. Der Wunsch, die Situation der Tibeter zu verbessern und etwas Nachhaltiges für ihre Kinder zu tun, wurde immer grösser.

Eine Perspektive für die Zukunft
In Dr. Erwin Schurtenberger, dem ehemaligen langjährigen Schweizer Botschafter in China, fand er die Person und das Projekt, das es ermöglichte, den tibetischen Kindern eine Perspektive zu bieten und ihnen Schulhäuser zu bauen. Die Idee war geboren – bis ein Kind wie Gesang zur Schule gehen konnte, mussten aber noch einige Hindernisse überwunden werden. Zuerst hiess es, die nötigen finanziellen Mittel zu beschaffen. Zum Glück hatte der Club einen grösseren Betrag in Aussicht. Anlässlich eines Konzertes von Simon Estes in der Kirche Zürich Enge erhielt der KC Zürich-Limmat den halben Konzerterlös zugesprochen.

Dieser ansehnliche Betrag bildete den Grundstein. Nun konnte es an die Umsetzung der Pläne gehen. Doch wo sollte die erste Schule überhaupt erstellt werden? Das tibetische Hinterland ist riesig, und Kinder wie Gesang gibt es viele. Kiwanis entschied sich für das ehemalige Amdo, heute in der Provinz Qinghai gelegen, eine der vier Provinzen hinter dem eigentlichen Tibet, wo solche Projekte aus politischen Gründen nur schwer umzusetzen sind. Qinghai ist eine der ärmsten Provinzen Chinas, es leben mehr Tiere als Menschen dort.

Benefizkonzert mit Töbi Tobler, Ficht Tanner und Yang Jing

Spendenaktion "100 Bausteine für unsere Schulen in Tibet/China"